
Am 14.06. starteten wir (Pfadi-Gruppe) mit einem Bus gegen Mittag Richtung England. Wir hatten uns für einen Bus entschieden, da dieser uns in alle erwünschten Orte bringen konnte, was mit Zug oder Flugzeug nicht möglich gewesen wäre. Viele dachten, daß die Fahrt nach England bald sehr langweilig werden würde, doch so kam es nicht, denn wir lenkten uns mit Karten spielen, Filme schauen, tratschen oder schlafen ab. In England angekommen waren wir ganz aufgeregt. Viele von uns waren das erste mal mit den Pfadfinder unterwegs oder übernachteten beispielsweise das erste mal in einer Jugendherberge. In den kommenden Tagen besichtigten wir unter anderem: Bodiam Castle, Hastings ,Beachy Head (Klippenwanderung)... Am dritten Tag sind wir in Bournmouth angelangt, von wo aus wir nach Brownsea Island überschifften, wo im Jahre 1907 das erste Pfadfinderzeltlager stattfand. Wir begaben uns also zurück zum Ursprung unserer Gemeinschaft und einige von uns waren sichtlich von diesem Ort beeindruckt, so daß wir die Fähre versäumten. Am nächsten Tage besichtigen wir die Stadt Salisbury und ihre Kathedrale, daraufhin fuhren wir nach Stonhenge, was für einige von uns eine Enttäuschung war, denn die „alten Steine“ befinden sich direkt neben einer großen Hauptstraße und das Gefühl, welches eigentlich vermittelt werden sollte, wird dadurch gestört. Weiter ging unsere Reise nach Norden, und zwar nach Bath, wo wir die alten römischen Bäder (Roman Bath) besichtigten. Kurze Zeit darauf begaben wir uns endlich nach London. Ein an-strengender Tag mit einigen Besichtigungen lag vor uns: Tower Bridge, Big Ben, das Parlament, Westminster Abbey, Speakers Corner, Buckingham Palace, Covent Garden, Picadilly Circus, Rock Circus. Der Abend wurde dann schon etwas ruhiger. Es handelte sich um den letzten, den wir in England verbringen sollten und so gingen wir aus essen, hielten uns für einige Zeit in einem Pub auf und zu guter letzt vergnügten wir uns ihm Hotel. Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder nach Hause. Da wir sehr erschöpft waren schliefen wir fast während der ganzen Fahrt, und als wir am 22.06. in der früh aufwachten, waren wir bereits am Brenner angelangt. In Bozen wurden noch die Zelte kontrolliert und das gesamte Material im Pfadfinderraum verräumt. Danach kehrten wir müde nach Hause zurück. Es war für alle ein schönes Erlebnis mit vielen lustigen Momenten.