Stammeslager 2000

 Abzeichen
Stammeslager 2000
Malga Costa Val di Sella Valsugana
Am 2. September haben wir uns um 7.20 Uhr vor dem Zugbahnhof in Bozen getroffen. Um 7.31 ist dann unser Zug abgefahren: es ging bis nach Tient,  wo wir umsteigen und eine Pause einlegen mussten, dann mit einer Diesellok weiter bis nach Levico Terme. Dort angekommen wartete bereits ein Leiter  mit einem Kleinbus auf uns. Er lud unser Gebäck in den Bus und  fuhr damit zum Lagerplatz. Wir wanderten nun  zu Fuß den nicht mehr endenwollenden Weg Richtung Lagerplatz.
Am Lagerplatz angekommen stellten wir unsere Zelte auf und erkundeten das umliegende Gelände. Am Sonntag haben wir Fackeln gemacht, weil  am nächsten Tag eine Höhlen-tour angesagt war. Wir starteten in aller Früh den steilen Weg zur Höhle. Man muß sagen, daß der Weg sehr "abwechslungsreich" war. Wir stiesen auf Erdwespen, es begann zu regnen, und dann noch zu hageln, und der Auf-

stieg wollte wieder mal nicht enden. Doch in der Höhle angekommen, wir waren völlig naß,  machten wir ein Feuer, um uns zu wärmen, und unsere nassen Sachen zu trocknen. Dann stiegen wir  mit unseren selbergemachten Fackeln tief in die Höhle hinein. Der Nachhauseweg war dann etwas ange-nehmer und trockener.
An einem anderen Tag waren wir einen Bunker  des 1. Weltkriegs besichtigen. Unser Lager lag  in einem Gebiet, wo die Front des 1. Weltkriegs verlief.
Am Ende der Woche sind wir dann alle noch ins Lido an den Caldonazzosee gefahren, und haben dort den gan-zen Tag verbracht.
Die Tage, die wir am Lagerplatz verbracht haben, waren gut mit Spielen ausgefüllt, bei denen wir Punkte für unsere Olympiade sammeln konnten. Diese Olympiade gewann Judith, als Preis bekam sie eine Pfadfinderkluft.
Am Donnerstag ist uns unser neuer Kurat besuchen ge-kommen. Er hat uns einen Gottesdienst der besonderen Art abgehalten, der im Vergleich zu anderen sehr lustig war. Zur Kommunion gab es  ein selbstgebackenes Brot.
An einem anderen Tag  probierten wir auch einen Lochbraten zu machen, je-doch liesen wir das Fleisch zu lange unter der Erde, und es war etwas verkohlt.Am letzten Tag bauten wir noch unsere Zelte ab, bevor uns unsere Eltern abholten. Wir sind mit vielen tollen Erinnerungen nach hause gefahren.