Letzte Woche beschloss meine Pfadfinder-Gruppe ein Wochenende auf der „Zanser Alm“ zu verbringen. Es sollte das Wochenende vom 9. auf den 10. Oktober sein. Die meisten waren mit dem Termin einverstanden. Um 14:00 Uhr trafen sich alle, die daran teil nahmen, bei den Garagen. Eilig wurde das Gepäck in die Autos hineingestopft; jetzt waren wir startbereit und fuhren los. Auf der Alm angekommen, mussten wir ein bisschen warten, weil Rainer, der die Schlüssel zur Tür hatte, im letzten Auto saß. Als er schließlich ankam und die Tür zum Schlafzimmer aufsperrte, stürzten sich alle auf die besten Schlafplätze - alle waren zufrieden?! Anschließend machten wir eine Polster-schlacht. Zum Abendessen gab es Tunfischreis mit Erbsen und als Nachspeise für jeden 2 Scheiben Ananas. Als es anfing dunkel zu wurden erklärten Barbara und Petra ein Spiel, das sie vorbereitet hatten. Es mussten fünf Leute aus unserer Gruppe mit Taschenlampen mit färbigem Licht in den Wald gehen. Dann wurden drei Gruppen gebildet, die bekamen jeweils einen Namen, und nu hieß es in den Wald gehen und die Personen mit den gefärbten Taschenlampen suchen. Bei jedem Treffer bekam die Gruppe Punkte. Als das Spiel zu Ende war gingen wir ins Haus, dort spielten die meisten Karten. Um ein Uhr nachts gab es Pizza für alle. Als die meisten schon schlafen gingen wurde Daniel, Lukas, Alexander und ich erst richtig wach. Wir gingen in den Nebenraum und spielten „Die Siedler von Catan“. Um 6:00 Uhr kamen Viviana, Petra, Beate und Barbara, um uns ein wenig Gesellschaft zu leisten. Um 6:30 Uhr gingen wir ins Bett - wir hatten keine Lust mehr weiter zu spielen. Am Morgen fiel es den meisten sehr schwer aufzustehen, aber es schafften alle. Zum Frühstück gab es Marmeladebrot mit Tee oder Kaffee, der Kakau wurde im Pfadfinderraum vergessen! Und der Küchendienst fiel leider nicht aus. Am Vormittag spielten manche wieder Karten. Petra hatte die lustigsten Kommentare wie z.B. „Des Tschantschenon geat mit gornicht on“. Zum Mittagessen gab es Hirtenmacceroni mit Sugo. Am Nachmittag war alles ähnlich wie am Vormittag. Am Abend stellten wir fest, dass Judith gar keine Unterhosen angezogen hatte. Um 17:30 kamen die Eltern, um uns alle abzuholen. Nur wer kam nicht? - meine Mutter. Wir fuhren inzwischen los und kreuzten sie bald auf der Straße; ich stieg um, und wieder war ein schönes Wochenende um.