Friedenslicht 2009 - Taufers

 

Friedenslicht aus Bethlehem 2009

Die Idee des Friedenslichtes

Das Friedenslicht aus Bethlehem ist ein Symbol des weihnachtlichen Friedens, der den Menschen bei der Geburt Christi verheißen wurde. So wie dieses Licht von Mensch zu Mensch weitergegeben wird, soll auch der Friede zwischen den Menschen wachsen.

Die Idee des Friedenslichtes ist 1986 im ORF-Landesstudio Oberösterreich im Rahmen der Aktion „Licht ins Dunkel“ entstanden. Jeweils in den Tagen vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht wird. Von dort aus wird es in ganz Europa und darüber hinaus von den Pfadfindern und anderen Organisationen verteilt.

Am Heiligen Abend holen unzählige Menschen dieses weihnachtliche Friedenssymbol heim, sie entzünden damit die Kerzen des Christbaumes und geben es ihren Mitmenschen weiter. So ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit und des Friedens unter Millionen von Menschen.

Seit 1992, heuer also bereits zum 18. Mal, kommt das Friedenslicht aus Bethlehem auch nach Südtirol, wo die Pfadfinder die Verteilung organisieren.

Die Spendenaktion

Da mit der Übernahme des Friedenslichtes auch die Aufgabe verbunden ist, selbst Licht für andere zu sein, wird die Verteilung des Lichtes alljährlich mit einer Spendenaktion verknüpft.

 

Diese kommt heuer dem von Pater Juan betreuten Bewässerungsprojekt der Genossenschaft für Landwirtschaft und Viehzucht „La Ponderosa von Minchales“ in Piura, Peru, zugute:

Viele Tropfen Hoffnung für die Wüste

Die Genossenschaft für Landwirtschaft und Viehzucht umfasst 90 zum Teil in äußerster Armut lebende Familien, die gemeinsam ca. 1900 Hektar brachliegendes Land im Norden Perus, in der Region Piura, wieder fruchtbar machen wollen.

Die Bauern, die in dieser Gegend leben, haben zwar meist Erfahrung, viele aber mussten ihre Arbeit auf dem Feld und mit dem Vieh aufgrund des Wassermangels aufgeben und in die nächstgelegenen Städte ziehen.

Seit einigen Jahren kauft sowohl nationales als auch internationales Kapital in großem Stil dort Ödland auf, investiert und beginnt ausschließlich Waren für den Export zu produzieren – was für die kleinen Bauern natürlich hauptsächlich negative Folgen hat: strukturelle Nachteile, ungleicher Wettbewerb, Abhängigkeit, Ausbeutung, keine Chance auf selbständige Entwicklung.

Bereits gemachte Schritte:

Vor einigen Jahren wurden bei einer Probebohrung bedeutende unterirdische Wasserreserven von guter Qualität gefunden. Daraufhin bohrte die Genossenschaft mit Unterstützung von Freundeskreisen in Europa einen 200 m tiefen Brunnen, dessen Wasser zuerst durch ein Windrad, seit heuer durch eine Motorpumpe an die Oberfläche gepumpt wird und für ca. 200 ha Ackerland reicht.

Weiters wurden heuer auch zwei Wasserbecken gebaut, um das Regenwasser während des „Nino-Regens“ aufzufangen und aufzubewahren.

Das Klima ist günstig und für den ganzjährigen Anbau geeignet.

Das Projekt wird von Fachkräften (Agraringenieur, Bauingenieur, Geometer) begleitet.

Was soll durch die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem finanziert werden?

Der nächste Schritt ist der Ankauf von einem oder mehreren Traktoren, um das Land für den Anbau vorbereiten zu können.

Das nächste große Ziel ist die Verbesserung und der Ausbau des Bewässerungssystems. Am geeignetsten für dieses Gebiet ist das Tropfsystem, mit dem sehr viel Wasser gespart wird und das sich für den Anbau von Mangos, Bananen, Zitronen, Spargel, Süßkartoffeln, Bohnen usw. eignet. Einmalige Investitionskosten: ca. 1500Euro/ha.

Spendenkonto

 

Südtiroler Sparkasse, Filiale Sand in Taufers

IBAN: IT71 E060 4558 2700 0000 0320 000

Wo wird das Friedenslicht verteilt?

Taufers:         Donnerstag, 24. Dezember nach den Metten um 16,30 Uhr,

um 22,00 Uhr und um 24,00 Uhr

Das Licht kann auch schon am 24.12. ab 9,00 Uhr in der Pfarrkirche geholt werden.

Die Jugendgruppe des Weißen Kreuzes Ahrntal bringt das Licht am späten Abend des 23. Dezember noch in die Kirchen des Ahrntales, sodass es am 24.12. bereits in der Früh dort abgeholt werden kann.